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Abgeschlossene Projekte

Wassererlebniszone Wedel

Auf einem 120 m langen Abschnitt wurde die Wedele Au naturnah gestaltet und eine Wassererlebniszone eingerichtet. Erlebniszonen am Ufer mit Baumstämmen und Findlingen sowie barrierefreie Stege ermöglichen einen Zugang zum Gewässer.

Wassererlebniszone in Wedel

Die Wedeler Au ist das Leitgewässer des Regionalparks. Sie erfüllt wichtige Funktionen beim Biotopverbund und hat gleichzeitig eine hohe Bedeutung für die landschaftsbezogene Naherholung. Die Wassererlebniszone befindet sich im FFH-Gebiet Autal und liegt gut erreichbar. Der 120 m lange Abschnitt erstreckt sich zwischen Wanderwegbrücke und einem Rückhaltebecken. Dieser Bachanschnitt war deutlich begradigt und wies steile Uferböschungen auf. Mit der Maßnahme wurde die Erlebbarkeit der Wedeler Au verbessert. Gleichzeitig galt es, die Struktur- und Artenvielfalt zu erhöhen und die Eigendynamik des Gewässers zu verbessern. Es entstanden Wasserwechselzonen und neue Standorte für nasse Ruderalfluren. Kiesbänke erhöhen die Lebensraumvielfalt im Bachbett.

Die Querung der feuchten Mulden ist über einen Steg möglich. Stege ermöglichen zudem einen barrierefreien Zugang zum Ufer der Wedeler Au. Im Osten wurde mit einer flach geneigten Kiesfläche ein Wassererlebnisplatz geschaffen. Er ermöglicht Kindern einen direkten Zugang zum Gewässer. Locker verteilte Baumstämme und Findlinge laden zum Verweilen und Klettern ein. Weitere Elemente der Wassererlebniszone sind Informationstafeln zur Ökologie und Geschichte des Gewässers.

Die Wassererlebniszone ist Teilprojekt des Projekts „Natur für Alle“ und wird vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft (2007-2013 EFRE-Mittel) gefördert.

Gemeinsam mit der AG Biotop des Johann-Rist-Gymnasiums hat der Regionalpark Wedeler Au Infotafeln zur Biologie der Wedeler Au entwickelt, die an der Wassererlebniszone aufgestellt wurden. Im Vorfeld erarbeiteten Schülerinnen und Schüler der AG Biotop aus den damaligen Klassen 7 bis 12 unter der Leitung von Heike Purnhagen erste Texte und gingen auf die Suche nach passenden Bildern. Wo nichts zu finden war, zeichnete eine Schülerin flugs ein paar der gesuchten Tiere und Pflanzen. Wie klingt ein Fasan? Diese Frage und weitere versuchen die Schülerinnen und Schüler auf Ihren Tafeln zu beantworten. Bei einem gemeinsamen Besuch von einigen Schülerinnen und Schülern bei der Grafikerin Gesine Krüger in ihrem Büro in Hamburg-Altona wurde das Layout erarbeitet.