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Abgeschlossene Projekte

Sülldorfer Schulteich

Mit der Kooperation zwischen den Sülldorfer Bürgerinnen und Bürgern, dem Regionalpark Wedeler Au e.V. und dem
Bezirk Altona wurde der historische Dorfteich wieder in das Dorfbild von Solldorf eingebunden.

Schautafel vor einem Zaun am Sülldorfer Schulteich
Schautafel Sülldorfer Schulteich

Der Schulteich am Lehmkuhlenweg entstand ursprünglich durch die Entnahme von Lehm. In der durch eine Lehmschicht abgedichteten Senke sammelte sich Regenwasser. In der Folgezeit nutzten die Dorfbewohner das Gewässer als Feuerlöschteich, zum Tränken des Viehs und zum Waschen von Ackerwagen. Mit dem Verlegen einer Wasserleitung nach Sülldorf verlor der Teich ab 1930 an Bedeutung. Der Wasserstand ist seit Ende der 1980er Jahre drastisch gesunken. Hauptgrund hierfür ist der Anschluss des Oberflächenabflusses der Straße ans Siel. Auch der massive Gehölzaufwuchs senkt den Wasserstand.

Der Schulteich liegt heute in einer öffentlichen Grünfläche und ist ein nach §30 BNatSchG gesetzlich geschütztes Biotop. Die Fläche war bis 2012 eingezäunt und nur nur über eine abschließbare Pforte betretbar. Hier lag eine mit Kies aufgeschüttete Rampe, die die Naturschutzjugend (NAJU) bis vor einigen Jahren für Teicherkundungen nutzte. Im Frühsommer 2011 nahm die Wasserfläche 1/3 der ursprünglichen Teichfläche ein, im Herbst fiel der Teich nahezu trocken. Den größeren Flächenanteil nahmen Sumpfzonen mit Röhrichten, Großseggen und Wasserschwaden ein. Das Gewässer war stark mit Gehölzen eingewachsen und von der Straße nicht mehr einzusehen. Die Kopfweiden wurden seit mehreren Jahren nicht mehr beschnitten.

Bei einem ersten gemeinsamen Ortstermin im Juni 2011 diskutierten 10 Teilnehmer aus Bürger- und Naturschutzvereinen ihre Vorstellungen für den Dorfteich. Die Ideen wurden von Claus Nelson-Jahr, vom Landschaftsplanungsbüro Becker Nelson und Mitglied im Sülldorf Forum, in einen Entwurfsplan aufgenommen und konkretisiert.

Im Februar und Oktober 2012 ließ das Bezirksamt große Teile der Gehölze roden und setzte einige Weiden auf den Stock. Am Lehmkuhlenweg entstand ein kleines Aussichtspodest aus Holz mit Infotafel und Sitzbank.

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