Regionalpark Wedeler Au

KB Mitarbeit

Regionalpark Wedeler Au e.V.

Im Westen Hamburgs haben sich fünf Gemeinden Schleswig-Holsteins – Wedel, Holm, Appen, Pinneberg und Schenefeld – sowie der Bezirk Hamburg-Altona zum länderübergreifenden Regionalpark Wedeler Au zusammengeschlossen. Der Regionalpark ist eine freiwillige Kooperation und kein rechtlich abgesichertes Schutzgebiet. Gemeinsame Projekte sollen zwischen Natur, Naherholung und Wirtschaft vermitteln und sie nachhaltig fördern. Der Regionalpark Wedeler Au ist ein Modellprojekt der Metropolregion und soll als Vorbild für die Einrichtung weiterer Regionalparks dienen.

Vielfalt zwischen Stadt und Land

Der Regionalpark Wedeler Au umfasst mit 5.100 Hektar Teile der Landschaftsachse, die sich von der Elbe über Sülldorf und den Klövensteen bis zu den Holmer Sandbergen erstreckt. Verbindendes Gewässer und Namensgeber ist die Wedeler Au, die den Regionalpark von Osten nach Westen durchfließt. Binnendünen und Moore, die die Geestlandschaft einst prägten, werden heute in fünf Natur- und FFH-Schutzgebieten (Flora-Fauna-Habitat Richtlinie) gesichert und erhalten. Sie sind eingebettet in eine gewachsene Kulturlandschaft aus Wiesen und Weiden, Forsten und Baumschulen. Auch Parkanlagen, Stadt und Dorfstrukturen gehören zum Regionalpark. Die landschaftliche Vielfalt, die stadtnahe und verkehrsgünstige Lage machen das Gebiet seit vielen Jahren zu einem beliebten Naherholungsziel für Spaziergänger, Radfahrer und Reiter. Dieses Potential zu erhalten und zu verbessern ist das zentrale Ziel des Regionalparks. In Abstimmung mit dem Naturschutz und den hier wirtschaftenden Betrieben bieten sich so zukunftsorientierte Entwicklungsperspektiven.

Aufgaben und Ziele des Regionalparks

  • Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden stärken 
  • Forum für den Dialog mit Bürgerinnen, Bürgern und Vereinen bieten 
  • Natürliche Lebensgrundlagen und landschaftliche Freiräume sichern Angebote für Naherholung und Umweltbildung verbessern 
  • Wohn- und Lebensqualität erhöhen 
  • Beiträge zur nachhaltigen, regionalwirtschaftlichen Entwicklung leisten 
  • CO2-Emissionen durch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verringern