Natur

Die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft verleiht dem Regionalpark sein besonderes Gesicht. Elbe und Wedeler Au sind die prägenden Gewässer. Steil fällt der Geesthang zum Elbtal ab. Er gehörte vor der Befestigung zu den wenigen natürlichen Kliffs Abbruchküste, die durch das Wirken der Meeresbrandung an einer Steilküste geformt wird. Norddeutschlands. Sanfter ist der Übergang der Geest zur Elbmarsch westlich von Wedel und Holm. Fünf Naturschutz- und FFH-Schutzgebiete Europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen wurden und dem Schutz von Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Lebensraumtypen (Habitaten) dienen. liegen im Regionalpark: Autal, Holmer Sandberge, Buttermoor, Schnaakenmoor und Wittenbergen. Sie schützen vorrangig Binnendünen mit Heiden und Trockenrasen sowie nährstoffarme Moore. Im Autal gilt der Schutz der Wedeler Au und den angrenzenden Feuchtwiesen. Am Ufer von Wittenbergen liegt eine der wenigen verbliebenen Überflutungswiesen.

Viele der gefährdeten Biotope sind keine reinen Naturlandschaften. Heiden, Feuchtwiesen oder Knicks enstanden durch das Wirken des Menschen und müssen bewirtschaftet oder gepflegt werden. Mit dem vor 100 Jahren einsetzenden Wandel der Landwirtschaft sind viele Biotope der historischen Kulturlandschaft stark zurückgegangen. Pflanzenarten wie Breitblättriges Knabenkraut und Schachblume oder Tierarten wie Zauneidechse und Bekassine stehen heute auf der Roten Liste.

Der Regionalpark soll die verschiedenen Schutzgebiete sichern und vernetzen. Zukunftsfähige Lösungen müssen gemeinsam mit den Behörden und den wirtschaftenden Betrieben entwickelt werden. Das ist nur mit Unterstützung der Öffentlichkeit zu erreichen. Deshalb möchte der Verein Regionalpark Wedeler Au e.V. die Menschen für die Naturschätze vor ihrer Haustür begeistern.